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2007-01-14 01:21

Elżbieta Chochorowska

Ein Beitrag zur Geschichte des Depots von Michałków. (Neue Erwerbungen des Archäologischen Museums in Krakau).

Zusammenfassung

In den Jahren 1878 und 1897 fanden in der Ortschaft Michałków in der Ukraine zwei sensationelle Entdeckungen der goldenen altertümlichen Golddepots statt. Der zufällige Charakter dieser Entdeckungen hat bewirkt, daß ein großer Teil des zutage geförderten Fundmaterials verstreut und sogar auch zerstört wurde. Ein gewisser Teil konnte allerdings in die Museumsbestände aufgenommen werden. Die zahlreichste, ca. 2600 Fundstücke umfassende Sammlung mit einem Gewicht von über 3 kg gelangte in das Dzieduszyckis Museum in Lemberg In den Wirren des 2. Weltkriegs wurden die Museumbestände verstreut, auch die Michałków-Sammlung ging verloren. Nach den Mitteilungen der ukrainischen Archäologen wurde sie irgenwohin in das Landesinnere Rußlands ausgefahren.

Das Archäologische Museum zu Krakau besitzt in seinen Beständen einen kleinen Teil des Fundmaterials aus dem Depot von Michałków. Hierzu gehören zwei Goldperlen geringerer Größe, bei dem einen handelt es sich um ein kugelförmiges Miniaturexemplar, bei dem anderen um ein Spiralröllchen, beide 1979 von Adam H. Kirkor gekauft, sowie eine Sammlung von 9 Perlen (5 große kugelförmige und 4 konische, vierkantige), die das Museum 1998 erworben hat. Die letzteren stellen ein Frament jenes Teils des Hortfunde von Michałków dar, der von Kazimierz Przybysławski in Lemberg kurz nach der Entdeckung des zweiten Depots gekauft wurde.

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